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Selbstfürsorge für Pflegende: Tipps für die Selbstpflege bei der Pflege eines geliebten Menschen

Selbstpflege für Pflegekräfte
February 3, 2020

1 von 3 Erwachsenen in den USA ist als Pflegekraft tätig und unterstützt einen geliebten Menschen, der Hilfe benötigt. Zweifelsohne ist dies eine wichtige Aufgabe, die äußerst lohnend sein kann. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Pflege körperlich, geistig und emotional anstrengend sein kann.

Wenn die Pflege anderer im Mittelpunkt steht, vergessen die Pflegenden oft, sich um sich selbst zu kümmern. Wie in einem Flugzeug müssen wir erst unsere eigene Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor wir den Menschen neben uns helfen können. Mit anderen Worten: Um der beste Pfleger zu sein, der man sein kann, und um die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden langfristig zu schützen, ist es wichtig, der Selbstfürsorge Priorität einzuräumen.

Anzeichen für aufgestauten Stress erkennen

Pflege kann Freude und Erfüllung bringen, wenn man sich um die Bedürfnisse eines geliebten Menschen kümmert, und gleichzeitig überwältigend und stressig sein. Diese Gefühle können noch verstärkt werden, wenn Sie sich gleichzeitig auf Ihre Karriere oder die Erziehung einer Familie konzentrieren. Es ist wichtig, die Anzeichen zu erkennen, die aufgestauten Stress in Ihrem Leben verursachen können. Diese Anzeichen können sein:

  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Störungen im Schlafverhalten
  • Verdauungsprobleme
  • Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Kurzatmig sein; schnelle Wutausbrüche oder Gereiztheit
  • Verlust des Interesses an Aktivitäten oder Hobbys, die Ihnen früher Freude bereitet haben
  • Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder verschreibungspflichtigen Medikamenten

Wenn nicht darauf eingegangen wird, können die Folgen dieser Stressbelastung schwerwiegend sein. Die Family Caregiver Alliance berichtet, dass pflegende Angehörige häufiger unter Stress, Angstzuständen und Depressionen leiden. Studien zeigen auch, dass sich pflegende Angehörige seltener in ärztliche Behandlung begeben und doppelt so häufig an chronischen Krankheiten wie Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes und Arthritis leiden.

Tipps für die Pflege eines geliebten Menschen

Hilfe anfordern

Es kann schwierig sein, um Hilfe zu bitten, vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass die ganze Verantwortung auf den eigenen Schultern lastet. Menschen sind oft bereit zu helfen, wenn sie darum gebeten werden. Suchen Sie sich ein paar Aufgaben aus, die Sie entlasten würden, und bitten Sie einen Freund um Hilfe. Er wird es zu schätzen wissen, dass er Sie unterstützen kann, und Sie werden davon profitieren, dass Sie etwas mehr Freiraum zum Atmen haben.

Bleiben Sie in Verbindung

Machen Sie es sich zur Aufgabe, die Verbindung zu Freunden und Familie aufrechtzuerhalten. Suchen Sie eine Selbsthilfegruppe in der Gemeinde auf oder nutzen Sie lokale Ressourcen. Sie sind nicht allein mit dem, was Sie gerade erleben. Andere, die in Ihrer Situation sind, haben vielleicht neue Ideen und Strategien für die Pflege und die Selbstfürsorge.

Grundlagen der Gesundheit zur Priorität machen

Essen und Schlafen können zu Hintergrundaufgaben werden, wenn wir uns gestresst fühlen. Oder wir verlassen uns zu sehr auf Schlaf und Essen. Achten Sie bewusst auf eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung. Tun Sie es, wenn schon nicht für sich selbst, so doch für die Energie, die Sie für Ihren geliebten Menschen brauchen. Sorgen Sie dafür, dass Bewegung und Schlaf Vorrang haben, denn beides kann den Stress drastisch reduzieren.

Bringen Sie alte Routinen wieder in Gang

Was haben Sie gemacht, bevor Sie ein Pfleger waren? Sind Sie um 5 Uhr morgens ins Fitnessstudio gegangen? Vielleicht haben Sie einmal in der Woche mit Freunden zu Mittag gegessen? Was auch immer es war, wenn Sie “Ihr Ding” geopfert haben, um für die Person, die Sie pflegen, da zu sein, kann es von Vorteil sein, wenn Sie es in irgendeiner Form wieder in Ihr Leben integrieren. Es verschafft Ihnen nicht nur eine Pause, sondern kann Ihnen auch weitere Motivation für Ihren Tag geben.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

Während Sie einen geliebten Menschen pflegen, ist es wichtig, dass andere auf Sie aufpassen. Das beginnt bei Ihrem Arzt. Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen, halten Sie Ihre Impfungen auf dem Laufenden, und teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie eine Pflegeperson sind. Sprechen Sie offen mit ihm/ihr darüber, wie es Ihnen geht und welche Sorgen Sie haben.

Gönnen Sie sich eine Pause mit Respite Care

Als Pflegeperson kann sich eine Auszeit positiv auf Ihre körperliche und geistige Gesundheit auswirken. Betrachten Sie es einmal so: Unternehmen bieten nicht ohne Grund Urlaub an. Die Menschen kommen erfrischt, erneuert und gestärkt zurück.

Zur Unterstützung von Pflegern, die sich erholen möchten, bietet Clark Respite Care an. Ihr Angehöriger wohnt für einen kurzen Zeitraum in einer unserer möblierten Suiten und wird von unserem erfahrenen, fürsorglichen Personal hervorragend betreut. Außerdem können sie während ihres Aufenthalts die Aktivitäten und Annehmlichkeiten von Clark genießen. Mit Respite Care können Sie sich die Zeit nehmen, die Sie brauchen, um sich zu erholen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Erfahren Sie mehr über Respite Care

Wenn Sie Respite Care für einen geliebten Menschen in Erwägung ziehen, würden wir Ihnen gerne eine Führung durch unsere Gemeinschaft geben. Rufen Sie uns an unter 616-278-6520 oder schicken Sie uns eine E-Mail an [email protected] und einer unserer Mitarbeiter wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

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